
Nach 30 Jahren Redaktionsarbeit, davon 20 als Mitglied der Chefredaktion der Basler Zeitung, schliesst sich der Kreis: Ich bin wieder dort, wo ich vor bald 40 Jahren meine ersten journalistischen Sporen abverdient habe, beim Wissenschaftsjournalismus. Die dritte Phase in meinem Berufsleben bietet mir die Chance, mich wieder vermehrt den Themen anzunehmen, denen ich mich aufgrund von Neigung und Ausbildung immer besonders hingezogen fühlte. Es ist spannend zu verfolgen, was sich so alles tut in Naturwissenschaften und Medizin, von Nanotechnik bis Hirnforschung. Und eine grosse Herausforderung, des Pudels Kern in immer komplizierter werdenden Sachverhalten herauszuschälen und in einer Form darzubieten, die (so hoffe ich) mein Staunen weiter vermittelt. Die neue/alte Aufgabenstellung bringt es dank moderner Telekommunikation mit sich, dass ich mich jetzt in «Tele-Arbeit» üben – Arbeit und Hobby besser unter einen Hut bringen kann. Wer mich also vergeblich sucht auf meinem Stützpunkt am Totentanz sollte nicht verzagen, vielleicht bin ich ja in meinem schwimmenden Büro zu erreichen.



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