Höchste Zeit also, dass wir unser Verhältnis zu den künstlichen Wesen überdenken. Genau das will eine Handvoll Computer- und Roboticwissenschaftler unter der Leitung von Peter McOwan tun. Er forscht in London und hat seine Kollegen vor Wochenfrist zusammengetrommelt, um das Projekt Lirec (Leben mit Robotern und interaktiven Kameraden) aus der Taufe zu heben. Lirec wird von der EU mit 13 Millionen Franken unterstützt und strebt die Verbesserung der Beziehung zwischen Mensch und Roboter an. Dabei soll unter anderem auch das Verhältnis zwischen Herr und Hund als Modell herhalten. „Wir wollen untersuchen, wie Menschen eine dauerhafte Beziehung aufbauen können zu künstlichen Kreaturen“, sagt Peter McOwan von der Queen Mary University. Und damit all das mit rechten Dingen zugeht, sind auch schon die diversen Ethikkommissionen eingeschaltet worden. McOwan ist jedoch jetzt schon überzeugt, dass ein sprechender Roboter für alte und einsame Menschen den besseren Kumpel abgibt als ein Hund.
Es ist also vielleicht bald nicht mehr damit getan, dass Sie ihren Roboter ölen. Gestreichelt will er sein! Zum Glück musste Queen Mary, die Namensgeberin von McOwans Wirkungsort, das nicht mehr erleben.
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